Einladung – Osterfeuer 2023

Am Ostersonntag, den 09.04.2023, ist es wieder soweit. In Gyhum „Dammersmoor“ wird das Osterfeuer abgebrannt! Dazu laden wir alle Einwohner herzlich ein.

Ab 20:15 Uhr werden wir mit dem Abbrennen beginnen. Auch in diesem Jahr steht wieder die Gemütlichkeit dieses Abends im Vordergrund. Daher stehen auch wieder Bratwurst und Getränke für Groß und Klein bereit.

Einladung – Saubere Feldmark 2023

Am Samstag, den 08.04.2023 werden wir die Aktion – „Saubere Feldmark“ starten. Wir treffen uns dazu am Feuerwehrgerätehaus um 13:00 Uhr. Zum aktiven Mitmachen sind alle Gyhumer: innen, egal ob Groß oder Klein, herzlich eingeladen.

Vegetationsbrände

Kaum hat der Frühling begonnen, steht auch schon bald der Sommer vor der Tür und die Gefahr für Vegetationsbrände steigt bedingt durch die zunehmenden Temperaturen und damit einhergehende Dürre. Die Hauptursache für derartige Brände in unserer Region sind weniger Naturereignisse wie z. B. ein Blitzschlag. In der Regel ist der Mensch schuld durch mutwillige Brandstiftung oder durch unachtsames Verhalten. Ein heißer Auspuff im trocknen Grase oder eine leichtfertig weggeworfene Zigarette reichen aus, um ein flammendes Inferno zu entfachen.

Damit auch wir für derartige Fälle, was wir nicht hoffen, gut vorbereitet sind, haben wir uns in unserem Übungsdienst am 23.03.2023 mit der Bekämpfung von Vegetationsbränden auseinandergesetzt. Theoretisch haben wir mögliche einsatztaktische Vorgehensweisen und Sicherheitsmaßnahmen besprochen. Im Anschluss daran haben wir im praktischen Teil die Brandbekämpfung mithilfe von Waldbrand- und Löschrucksäcken sowie Feuerpatschen geübt.

Achtelfinale beim Kuppel-Contest

Nach unseren drei Einsätzen am 10.3.2023 haben wir am Abend dieses Tages noch mit einer kleinen Delegation am Oste-Kuppel-Contest teilgenommen. Der Kuppel-Contest ist ein Feuerwehrwettbewerb, bei dem es darum geht, so schnell wie möglich und insbesondere fehlerfrei einen Löschaufbau mit Saugleitungen herzustellen.

Veranstaltet wurde dieser Wettbewerb durch die Freiwilligen Feuerwehren Rüspel/Volkensen/Nindorf und Frankenbostel. Ausgetragen wurde dieser im Kliemannsland. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten für die tolle und insbesondere perfekt organisierte Veranstaltung!

Wir selbst haben uns achtbar bis ins Achtelfinale vorgearbeitet und sind dann leider ausgeschieden. Unserer Gruppe hat die Teilnahme wirklich Freude und viel Spaß bereitet und auch dem obligatorischen Schnappschuss an der Fotobox konnten wir nicht widerstehen.

Gewonnen hat den Contest am Ende die Freiwillige Feuerwehr Freetz aus der Samtgemeinde Sittensen. Herzlichen Glückwunsch von uns, der Freiwilligen Feuerwehr aus Gyhum!

Knoten und Bandschlingen

Auf unserem Übungsdienst am 09.03.2023 haben wir uns mit der Knotenkunde beschäftigt. Ziel war es, die bei der Feuerwehr eingesetzten Knoten in Erinnerung zu rufen, diese Herstellen und Anwenden zu können.

Konten bei der Feuerwehr dienen dazu, Materialien festzubinden oder gegen Wegrutschen und Umfallen zu sichern. Knoten werden weiterhin verwendet, um z. B. Lasten oder Werkzeuge anzuschlagen. Generell gilt, dass durch Knoten sichere Verbindungen hergestellt werden, die aber einfach wieder zu lösen sind. Einige Knoten werden auch zur Menschenrettung oder bei der Absturzsicherung verwendet.

Weiterhin haben wir uns mit der sogenannten Bandschlinge auseinandergesetzt. Bei der Feuerwehr werden Bandschlingen u. a. für die Sofortrettung durch Schleifen oder Tragen über kurze Wegstrecken von bewusstlosen Personen und Atemschutzgeräteträgern in einer Ebene eingesetzt.

Vollgepackt mit tollen Sachen…

die das Leben schöner machen? Wer kennt diesen Werbesong nicht… Nur für uns geht es dann meistens nicht hinein ins Weekend-Feeling, sondern direkt in den Einsatz. Ganz in diesem Sinne stand in unserem 7. Übungsdienst des Jahres das Thema Fahrzeug- und Gerätekunde auf der Agenda.

Damit am Einsatzort die Abläufe sitzen, ist es für jeden unserer Kameraden: in unerlässlich zu wissen, wo genau sich auf unseren Einsatzfahrzeugen das verlastete Equipment befindet.

Befindet sich das Material nicht eh immer an der gleichen Stelle?

Nein, denn im Laufe der Zeit ändert hin und wieder das verlastete Material, da beispielhaft diverse Ausstattungen getauscht, ersetzt, modifiziert oder neu hinzukommen.

Zwar ist unser Löschfahrzeug nun schon 25 Jahre im Dienst und im Vergleich zu neueren Fahrzeugen nicht mehr Stand der Technik, aber das bedeutet jedoch nicht, dass alle anderen mitgeführten Materialien genauso alt sind.

Ebenso führen wir Einsatzmittel mit, die zwar zur Normbeladung gehören, aber eher selten bis gar nicht zum Einsatz kommen. Auch hier gilt es zu wissen, wo sich dieses Material für den Fall der Fälle befindet. Als Beispiel sei hier der Hitzeschutzanzug genannt, der bei extrem heißen Feuern, wie zum Beispiel Metallbränden verwendet wird.

Oste – Kuppel – Contest

WIR SIND DABEI!

Hallo liebe Kameraden!

Nach 3 Jahren Pause! „Es geht weiter“, die Freiwilligen Feuerwehren Rüspel/Volkensen/Nindorf und Frankenbostel, haben sich entschlossen, zur Überbrückung der Winterzeit, aber auch zur Förderung der Kameradschaft am 10. März 2023 wieder einen Kuppelwettbewerb in Rüspel (Kliemannsland, Saal) durchzuführen. Für das leibliche Wohl (Essen und Trinken) sorgt das Kliemannsland.

Hierzu möchten wir Eure Ortsfeuerwehr einladen.

Das Kuppeln wird nach den Regeln der FwDV 3 (oder der alten FwDV 4 / Fehlerkatalog anbei) durchgeführt. Jede Feuerwehr kann mehrere Teams melden. Das Gerät wird von uns gestellt (eigene Leinen bitte mitbringen). Gekuppelt wird im Parallelstart. Nach dem 1. Durchgang werden die Teilnehmer nach ihrer Zeit eingeteilt, dann geht es weiter im K.O. System (langsamste gegen schnellste Zeit).

Das Startgeld pro Team beträgt 15,00 Euro.

Den Siegern winken Geldpreise.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit einem Team (oder auch mehreren) an unserem Kuppel-Contest teilnehmen würdet. Anmeldeschluss ist der 03.03.2023.

Mit kameradschaftlichem Gruß
Freiwillige Feuerwehren
Rüspel/Volkensen/Nindorf – Frankenbostel

Anmeldungen bitte telefonisch oder WhatsApp an
04281/7060 0170/3048334 Frankenbostel (Martin Brinkmann)
04282/593623 0174/3131575 Rüspel/Volkensen/Nindorf (Jens Meyer) oder per

E-Mail: Oste-Kuppel-Contest[at]gmx.de

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Kuppeln, Brunnen und PFPN

In unserem Übungsdienst am 23.02.2023 wiederholten und vertieften wir unsere Kenntnisse im Kuppeln von Saugschläuchen. Diese Tätigkeit gehört zu den grundlegendsten Fähigkeiten eines*r Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau. Im Anschluss daran fuhren wir in ein nahegelegenes Gewerbegebiet, um dort einen Löschwasserbrunnen anzusaugen. Parallel dazu beschäftigten wir uns natürlich auch mit dem korrekten Handling der sogenannten PFPN.

Die Abkürzung PFPN steht für „Portable Firepump Normal Pressure“, was sinngemäß „Portable Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck“ bedeutet. Im deutschsprachigen Raum wird dieses Gerät auch als sogenannte Tragkraftspritze (TS) bezeichnet. Eine TS ist also einfach nur eine tragbare durch einen Motor angetriebene Pumpe, die nicht dauerhaft und fest in einem Feuerwehrfahrzeug eingebaut ist.

Zusatzalarmierung Alamos eingeführt

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebenslagen immer weiter voran. So auch in der Feuerwehr!
Wie viele Feuerwehren in unserer Samtgemeinde haben auch wir uns dazu entschieden, eine zusätzliche Lösung für die Alarmierung in unserer Wehr einzusetzen. Zukünftig erhalten unsere Kameraden: innen Einsatzalarme also nicht nur auf dem klassischen Meldeempfänger (DME), sondern zusätzlich auch auf ihren Smartphones mittels einer App.

Zwei Alarmierungswege … ist das überhaupt nötig?

Aus unserer Sicht ein ganz klares „Ja“! Denn um die Verfügbarkeit und die Einsatzfähigkeit zur Aufgabenerfüllung der Feuerwehr hochzuhalten und ggf. noch zu steigern, ist es generell immer sinnvoll, sich technische Redundanzen gerade im Alarmierungswesen zu leisten. Weiterhin bietet eine App-basierte Alarmierung zusätzlich diverse sinnvolle Funktionen und Vorteile gegenüber der klassischen Alarmierung via DME.

Pro:
  • Rückmeldefunktion zur Einsatzbereitschaft
  • Die Alarmauslösung erfolgt in der Regel ohne Zeitverzug.
  • Ggf. nötige Nachalarmierungen können schneller erfolgen.
  • Direkte navigationsgestützte Anfahrt zum Einsatzort.
  • Einsatztaktische Informationen stehen umgehend in der App zur Verfügung.
  • Die Einsatzdokumentation kann mit unterstützt werden.
  • Statistische Analysedaten könnten z. B. für die Brandschutzbedarfsplanung genutzt werden
  • „theoretisch“ könnte auf einen Meldeempfänger verzichtet werden.
  • Die App ist günstiger, da „theoretisch“ keine teuren Melder beschafft, programmiert und gewartet werden müssen.
  • Die Koordination und Organisation von Terminen und Aufgaben innerhalb der Wehr wird unterstützt (z. B. digitale Kalenderfunktion).
  • Durch den Einsatz neuerer Technologien kann die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr, gerade für jungen Menschen, gesteigert werden.

Wie überall im Leben existieren auch beim Einsatz einer solchen Alarmierungslösung Nachteile, die man selbstverständlich auch betrachten muss.

Contra:
  • Gesetzesdschungel (z. B. Datenschutz)
  • Eine Internetverbindung an den Smartphones muss gegeben sein.
  • Die Akkulaufzeit von Smartphones ist meist wesentlich geringer als die von Pagern.
  • Erfolgt die Datenübermittlung über zentrale Server, so sollten auch diese redundant vorhanden und ebenso redundant ans Internet angebunden sein.
  • Aufgrund der relativen Vehemenz von IT-Unternehmen besteht die Gefahr, dass deren Anwendung vom Stand der Technik überholt wird, der Support dann nicht mehr sichergestellt ist und das Unternehmen vom Markt verschwindet.
  • Software bleibt Software und ist daher immer fehleranfällig.
  • Der Einsatz einer solchen App erfordert ggf. eine Sensibilisierung der Feuerwehrangehörigen in den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz, um einen möglichst „sicheren“ Anwendungsrahmen zu schaffen.

Um die Risiken zu minimieren, die durch die Nachteile entstehen, sind von den zuständigen und involvierten Organen entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen worden. Am Ende überwiegen daher auch für uns die Vorteile und der daraus erzielte Nutzen einer App-basierten Zusatzalarmierung. Fakt ist dennoch das der DME für uns das gesetzte Einsatzmittel ist und aktuell auch bleibt und es sich bei der App-Lösung um einen sinvollen „Zusatz“ handelt.

Im Rahmen unseres Übungsdienstes am 16.02.2023 haben wir die Einrichtung der Zusatzalarmierung nach einigen technischen Vorbereitungen vollzogen. Dazu gehörte die Installation und Ersteinrichtung der App. Ferner haben die Kameraden: innen alle wichtigen Funktionen der App kennengelernt, das Handling mithilfe eines Probealarms vertieft und zusätzlich eine Unterweisung in die für uns geltenden Nutzungsbestimmungen erhalten. Abschließend gab es noch eine Lernzielkontrolle der eher untypischen Art.

Es werde Licht!

Bei Dämmerung und Dunkelheit ist die Ausleuchtung der Einsatzstelle mit einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen der Feuerwehr. Die Ausleuchtung sorgt nicht nur für eine bessere Sicht der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, sondern ist auch ein Teil der Absicherung. Die Ausleuchtung eines Landeplatzes für einen Hubschrauber stellt dabei einen Sonderfall dar.

Was dabei alles zu beachten ist, haben wir uns in unserem Übungsdienst am 09.02.2023 in Erinnerung gerufen. Angefangen von der richtigen Auswahl des Landeplatzes, die Durchführung weiterer Vorbereitungsmaßnahmen, die eigentliche Ausleuchtung des provisorischen Landeplatzes, die Einweisung und Kommunikation mit dem Piloten bis hin zu den Tätigkeiten nach der Landung und vor dem Start.

Im Zuge dessen haben wir uns ebenso mit den elektrischen Anlagen (z. B. Stromerzeuger) auf und an unserem Löschfahrzeug beschäftig und dabei deren Funktion sowie zu beachtende Sicherheitsvorschriften besprochen.

Weitere interessante Beiträge zu diesem Thema findet ihr in den nachstehenden Verlinkungen:

Einsatzleiterwiki – Hubschrauberlandeplatz

DRF Luftrettung – Flyer Nachtlandung