In unserem Übungsdienst am 23.02.2023 wiederholten und vertieften wir unsere Kenntnisse im Kuppeln von Saugschläuchen. Diese Tätigkeit gehört zu den grundlegendsten Fähigkeiten eines*r Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau. Im Anschluss daran fuhren wir in ein nahegelegenes Gewerbegebiet, um dort einen Löschwasserbrunnen anzusaugen. Parallel dazu beschäftigten wir uns natürlich auch mit dem korrekten Handling der sogenannten PFPN.
Die Abkürzung PFPN steht für „Portable Firepump Normal Pressure“, was sinngemäß „Portable Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck“ bedeutet. Im deutschsprachigen Raum wird dieses Gerät auch als sogenannte Tragkraftspritze (TS) bezeichnet. Eine TS ist also einfach nur eine tragbare durch einen Motor angetriebene Pumpe, die nicht dauerhaft und fest in einem Feuerwehrfahrzeug eingebaut ist.
Die Digitalisierung schreitet in allen Lebenslagen immer weiter voran. So auch in der Feuerwehr! Wie viele Feuerwehren in unserer Samtgemeinde haben auch wir uns dazu entschieden, eine zusätzliche Lösung für die Alarmierung in unserer Wehr einzusetzen. Zukünftig erhalten unsere Kameraden: innen Einsatzalarme also nicht nur auf dem klassischen Meldeempfänger (DME), sondern zusätzlich auch auf ihren Smartphones mittels einer App.
Zwei Alarmierungswege … ist das überhaupt nötig?
Aus unserer Sicht ein ganz klares „Ja“! Denn um die Verfügbarkeit und die Einsatzfähigkeit zur Aufgabenerfüllung der Feuerwehr hochzuhalten und ggf. noch zu steigern, ist es generell immer sinnvoll, sich technische Redundanzen gerade im Alarmierungswesen zu leisten. Weiterhin bietet eine App-basierte Alarmierung zusätzlich diverse sinnvolle Funktionen und Vorteile gegenüber der klassischen Alarmierung via DME.
Pro:
Rückmeldefunktion zur Einsatzbereitschaft
Die Alarmauslösung erfolgt in der Regel ohne Zeitverzug.
Ggf. nötige Nachalarmierungen können schneller erfolgen.
Direkte navigationsgestützte Anfahrt zum Einsatzort.
Einsatztaktische Informationen stehen umgehend in der App zur Verfügung.
Die Einsatzdokumentation kann mit unterstützt werden.
Statistische Analysedaten könnten z. B. für die Brandschutzbedarfsplanung genutzt werden
„theoretisch“ könnte auf einen Meldeempfänger verzichtet werden.
Die App ist günstiger, da „theoretisch“ keine teuren Melder beschafft, programmiert und gewartet werden müssen.
Die Koordination und Organisation von Terminen und Aufgaben innerhalb der Wehr wird unterstützt (z. B. digitale Kalenderfunktion).
Durch den Einsatz neuerer Technologien kann die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr, gerade für jungen Menschen, gesteigert werden.
Wie überall im Leben existieren auch beim Einsatz einer solchen Alarmierungslösung Nachteile, die man selbstverständlich auch betrachten muss.
Contra:
Gesetzesdschungel (z. B. Datenschutz)
Eine Internetverbindung an den Smartphones muss gegeben sein.
Die Akkulaufzeit von Smartphones ist meist wesentlich geringer als die von Pagern.
Erfolgt die Datenübermittlung über zentrale Server, so sollten auch diese redundant vorhanden und ebenso redundant ans Internet angebunden sein.
Aufgrund der relativen Vehemenz von IT-Unternehmen besteht die Gefahr, dass deren Anwendung vom Stand der Technik überholt wird, der Support dann nicht mehr sichergestellt ist und das Unternehmen vom Markt verschwindet.
Software bleibt Software und ist daher immer fehleranfällig.
Der Einsatz einer solchen App erfordert ggf. eine Sensibilisierung der Feuerwehrangehörigen in den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz, um einen möglichst „sicheren“ Anwendungsrahmen zu schaffen.
Um die Risiken zu minimieren, die durch die Nachteile entstehen, sind von den zuständigen und involvierten Organen entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen worden. Am Ende überwiegen daher auch für uns die Vorteile und der daraus erzielte Nutzen einer App-basierten Zusatzalarmierung. Fakt ist dennoch das der DME für uns das gesetzte Einsatzmittel ist und aktuell auch bleibt und es sich bei der App-Lösung um einen sinvollen „Zusatz“ handelt.
Im Rahmen unseres Übungsdienstes am 16.02.2023 haben wir die Einrichtung der Zusatzalarmierung nach einigen technischen Vorbereitungen vollzogen. Dazu gehörte die Installation und Ersteinrichtung der App. Ferner haben die Kameraden: innen alle wichtigen Funktionen der App kennengelernt, das Handling mithilfe eines Probealarms vertieft und zusätzlich eine Unterweisung in die für uns geltenden Nutzungsbestimmungen erhalten. Abschließend gab es noch eine Lernzielkontrolle der eher untypischen Art.
Bei Dämmerung und Dunkelheit ist die Ausleuchtung der Einsatzstelle mit einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen der Feuerwehr. Die Ausleuchtung sorgt nicht nur für eine bessere Sicht der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, sondern ist auch ein Teil der Absicherung. Die Ausleuchtung eines Landeplatzes für einen Hubschrauber stellt dabei einen Sonderfall dar.
Was dabei alles zu beachten ist, haben wir uns in unserem Übungsdienst am 09.02.2023 in Erinnerung gerufen. Angefangen von der richtigen Auswahl des Landeplatzes, die Durchführung weiterer Vorbereitungsmaßnahmen, die eigentliche Ausleuchtung des provisorischen Landeplatzes, die Einweisung und Kommunikation mit dem Piloten bis hin zu den Tätigkeiten nach der Landung und vor dem Start.
Im Zuge dessen haben wir uns ebenso mit den elektrischen Anlagen (z. B. Stromerzeuger) auf und an unserem Löschfahrzeug beschäftig und dabei deren Funktion sowie zu beachtende Sicherheitsvorschriften besprochen.
Weitere interessante Beiträge zu diesem Thema findet ihr in den nachstehenden Verlinkungen:
Feuerwehrleute kommen insbesondere bei Einsätzen häufig in Berührung mit gesundheitsgefährdenden Stoffen. Die Palette derartiger Stoffe ist lang. Angefangen bei diversen Betriebsstoffen wie Öle, Fette, Kraftstoffe und Kältemittel bis hin zu ABC-Gefahrstoffen (Atomar – Biologisch – Chemisch).
Stehen Stoffe zusätzlich in Brand, entstehen hochgiftige Rauchgase und Ruß, die einerseits in die Umwelt gelangen und sich andererseits auch auf der „Persönlichen Schutzausstattung“ (PSA) der Einsatzkräfte und Geräten ablagert und diese somit verunreinigt.
Um hier die Kameraden: innen zu schützen und um die möglichen Gefahrstoffe zügig zu beseitigen, bevor diese in den Körper eindringen oder weiter verschleppt werden können, ist die Einsatzstellenhygiene ein sehr wichtiges Thema.
In unserem letzten Übungsdienst vom 02.02.2023 haben wir uns daher unsere derzeit zur Verfügung stehenden Mittel zur Einsatzstellenhygiene angesehen und deren Anwendung besprochen. Auch wurde exemplarisch das Vorgehen zur „Grobreinigung“ gezeigt.
Zur Sensibilisierung und zur Veranschaulichung des generellen Prinzips der Einsatzstellenhygiene hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) bereits im Jahr 2020 das nachstehende Video veröffentlicht.
Weitere interessante und übergeordnete Beiträge zum Thema Risiken, Gefahrstoffe und der Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr findet ihr in den nachstehenden Verlinkungen:
Um es vorwegzunehmen – mit Florian ist der Rufname der Feuerwehr im BOS-Funk (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) gemeint.
Ganz in diesem Sinne stand im Rahmen unseres Übungsdienstes am 26.01.2023 das Thema Funk auf der Agenda. Konkret frischten wir unsere Kenntnisse im Digitalfunk auf. Dazu lauschten die Kameraden: innen im Schulungsraum unserer Wehr aufmerksam einer Präsentation, die von unserem stellv. Ortsbrandmeister Sascha Ortmann durchgeführt wurde. Die Präsentation war methodisch keine One-Man-Show des Vortragenden, bei denen sich die Teilnehmer entspannt zurücklehnen und sich einfach nur berieseln lassen konnten. Ganz im Gegenteil! Der Vortrag wurde unterfüttert mit praktischen Anteilen, sodass die anwesenden Kameraden: innen aktiv mitmachen und sie das vermittelte theoretische Wissen direkt anwenden konnten.
Inhaltlich wurden die zwei möglichen Betriebsarten Trunked Mode Operation (TMO) und Direct Mode Operation (DMO) wiederholt vermittelt. Dabei wird TMO für den netzgebundenen Betrieb (z. B. Kommunikation mit der Leitstelle) und DMO für den netzunabhängigen Betrieb (Einsatzstellenfunk – direkte Funkverbindung der einzelnen Endgeräte untereinander) verwendet.
Ferner wurde die Bedeutung der abzusetzenden Statusmitteilungen wiederholt, über die der taktische Zustand des Einsatzmittels oder von Einsatzkräften beschrieben wird. Der Status kann in der Betriebsart TMO an ein eingestelltes Ziel (z. B. Leitstelle), an ein bestimmtes Endgerät oder an eine Rufgruppe gesendet werden.
0 = Priorisierter Sprechwunsch
1 = Einsatzbereit auf Funk
2 = Einsatzbereit auf Wache
3 = Einsatzauftrag übernommen
4 = Am Einsatzort eingetroffen
5 = Sprechwunsch (einsatzbezogen)
6 = Nicht einsatzbereit
Im Zuge der Veranstaltung wurde weiterhin berichtet, dass zukünftig bei einer Einsatzfahrt der Gruppenführer unseres i. d. R. nachrückenden MTW (21-19-31) an den Gruppenführer des bereits auf Anfahrt befindlichen Löschfahrzeugs (21-45-31) eine Stärkemeldung via Funk zu übermitteln hat, damit diese wichtigen einsatztaktisch relevanten Informationen im Vorfeld auch im vorausfahrenden Fahrzeug bekannt sind.
Wie hat dieser Funkspruch zu erfolgen?
Dazu ein Beispiel:
Wir gehen davon aus, dass der MTW voll besetzt ist und sich unter den anwesenden Kameraden: innen, die nicht an einer Funktion gebunden sind, 2 Atemschutzgeräteträger befinden. Nachdem der Einsatz mit der Statusmeldung 3 übernommen wurde, wird folgender Funkspruch abgesetzt:
MTW eröffnet Anruf
„Florian Rotenburg 21-45-31 von Florian Rotenburg 21-19-31 kommen.“
LF bestätigt Anruf
„Hier Florian Rotenburg 21-45-31 kommen.“
MTW übermittelt Nachricht
„Sind auf Anfahrt zur Einsatzstelle in Stärke 1/7 davon 2 PA kommen.“
LF bestätigt und beendet den Anruf
„Verstanden Ende.“
Geht’s auch kürzer?
Klar, bei sicheren Sprechfunkverbindungen und eingespieltem Sprechfunkverkehr kann eine verkürzte Verkehrsabwicklung angewendet werden, die für unser Beispiel wie folgt abläuft:
MTW
„Florian Rotenburg 21-45-31 von Florian Rotenburg 21-19-31, sind auf Anfahrt in Stärke 1/7 davon 2 PA kommen.“
Abschließend behandelten wir noch die Thematik, wie gerade bei Sturm- und Sondereinsatzlagen der Funkverkehr über einen dann eingerichteten Meldekopf erfolgt und wie dann über diesen Meldekopf Einsatzaufträge übernommen werden.
Wer mehr über das Thema Digitalfunk in der Feuerwehr wissen möchte, kann gern auf die frei verfügbaren Lernunterlagen „Sprechfunker“ zurückgreifen, welche vom NLBK – Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz bereitgestellt werden.
Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Gyhum bedankt sich bei allen Kameraden: innen für die zahlreiche Teilnahme am Übungsdienst!
Am 14.01.2023 fand unsere diesjährige Sammelaktion der Weihnachtsbäume statt. An der Aktion beteiligten sich 10 Kameraden: innen unserer Feuerwehr, darunter 6 Jugendliche aus unserer Jugendabteilung. Zwischen 9:00 Uhr und 12:30 Uhr wurden in Gyhum, Sick und Bockel insgesamt 71 Weihnachtsbäume gesammelt, die im späteren Verlauf des Jahres für das geplante Osterfeuer verwendet werden.
Eine tolle Aktion, für die sich insbesondere unsere Jugendfeuerwehr bei allen Helfer: innen und Spenden herzlich bedankt!
Zu Weihnachten noch liebevoll geschmückt und beleuchtet, erfreute der Weihnachtsbaum viele Familien in der „Guten Stube“. Nur spätestens zu Beginn des neuen Jahres stellt sich irgendwann unweigerlich die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum?
Bei einigen fliegt der Weihnachtsbaum direkt nach Silvester vor die Tür, andere wiederum schmücken den Weihnachtsbaum am 06. Januar, dem Tag der Heiligen-Drei-Könige, ab und manch anderer lässt den Baum sogar bis Maria Lichtmess am 02. Februar stehen. Tradition hin oder her…
Die Jugendabteilung unserer Freiwilligen Feuerwehr sammelt die Weihnachtsbäume für Euch vor Ort in Gyhum, Sick und Bockel ein. Alle Bäume werden zentral gesammelt, gelagert und für das spätere Osterfeuer verwendet.
Damit wir die Bäume abholen können, bitten wir darum die Bäume am Samstag, den 14.01.2023 bis 9:00 Uhr an die Straße zu stellen.
Über eine kleine Spende für das Sparschwein unserer Jugendabteilung, die am Baum befestigt wird oder die Ihr uns direkt bei der Abholung überreichen könnt, würden wir uns sehr freuen.
Unachtsamer Umgang mit Feuerwerk vermeiden und Rettungsdienst entlasten!
Berlin – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „Helfen Sie mit: Jede Verletzung, die vermieden werden kann, entlastet den Rettungsdienst, der vor allem in Großstädten oft übermäßig gefordert ist“, appelliert Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
Häufig werden Verletzungen und Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.
Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her oder erwerben illegal vertriebenes Feuerwerk. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
So bleibt die Feier von bösen Überraschungen verschont
Berlin – Gemütlich, entspannt, sicher: „Wir wünschen allen Menschen in Deutschland ein gutes Weihnachtsfest ohne böse Überraschungen“, sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der Fachverband gibt zehn Tipps für eine sichere Weihnachtszeit:
Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! Lassen Sie vor allem Kinder oder Tiere nicht mit offener Flamme alleine. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.
Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab. Arbeiten Sie vor allem aufmerksam, wenn Sie den Baum mit echten Kerzen bestücken – nicht, dass aus Gemütlichkeit dann Panik wird.
Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.