Jugendfeuerwehr: Rettung einer eingeklemmten Person

Beim letzten Übungsdienst der Jugendfeuerwehr am 23.09.2024 wurde den Jugendlichen ein praxisnahes und herausforderndes Szenario gestellt: die Rettung einer unter Holzpaletten eingeklemmten Person. Unter der Anleitung und Aufsicht der Betreuer machten sich die Nachwuchskräfte an die Arbeit. Zunächst wurde die Unfallstelle abgesichert, um mögliche Gefahren zu minimieren. Danach folgte die Befreiung der „verunfallten“ Person aus ihrer misslichen Lage. Hierbei ging es vor allem darum, die richtige Technik zu lernen und die Situation aufmerksam zu beobachten.

Nachdem die Person befreit war, stand die Erste Hilfe im Mittelpunkt. Die Jugendlichen lernten, wie sie in einer solchen Notsituation schnell und korrekt reagieren müssen und welche grundlegenden Erste-Hilfe-Maßnahmen, u.a. die stabile Seitenlage, durchzuführen sind bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Dieser Übungsdienst bot den Teilnehmern wertvolle praktische Erfahrungen und half ihnen, das erlernte Wissen in einem realitätsnahen Szenario anzuwenden. Die Übung diente nicht nur der Schulung technischer Fähigkeiten, sondern auch der Förderung der Teamarbeit und der richtigen Reaktion in Notsituationen. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr und bereiten die Jugendlichen auf zukünftige Einsätze vor.

Wasser marsch! – Löschangriff am Birkensee

Am 16.09.2024 fand wieder ein Übungsdienst der Jugendfeuerwehr statt. Geübt wurde dieses Mal am Pavillon am Birkensee in Weertzen. Inhaltlich stand ein einfacher Löschangriff im Mittelpunkt, bei dem die jungen Feuerwehrleute ihre Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis stellen und weiter vertiefen konnten.

Die Übungsfläche wurde freundlicherweise von Daniel Wöhler, dem Inhaber des Pavillons und zugleich Ortsbrandmeister von Hesedorf, zur Verfügung gestellt. Seine Unterstützung ermöglichte es der Jugendfeuerwehr, unter realitätsnahen Bedingungen zu üben und ihre Fertigkeiten im Umgang mit der Ausrüstung weiter zu verbessern.

Im Anschluss an die erfolgreiche Übung ließ es sich Daniel nicht nehmen, den Teilnehmern eine kleine Belohnung zu spendieren. Eis und Getränke wurden an alle Anwesenden verteilt, was diesen Übungsdienst zu einem angenehmen Abschluss brachte und die Kameradschaft innerhalb der Jugendfeuerwehr weiter stärkte.

Ein herzliches Dankeschön geht an Daniel Wöhler für die Bereitstellung der Übungsfläche und die großzügige Verpflegung nach der Übung!

Technik-Check: Jugendfeuerwehr taucht in die Welt der Rettungsgeräte ein

Am Montag den 26.08.2024 hat die Jugendfeuerwehr im Rahmen ihres Übungsdienstes eine Gerätekunde durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der technischen Hilfeleistung lag. In entspannter Atmosphäre bekamen die Jugendlichen eine Einführung in verschiedene Geräte, die in der Regel bei Einsätzen zur technischen Hilfeleistung verwendet werden.

Im Mittelpunkt stand die theoretische Erläuterung der Funktionsweise und des Verwendungszwecks von Geräten wie z.B. des hydraulischen Rettungsgerätes. Den Teilnehmern wurde grundlegend erklärt, wie einzelne Geräte aufgebaut sind und in welchen Situationen sie typischerweise zum Einsatz kommen.

Die Übung war eine wertvolle Gelegenheit, um ein grundlegendes Verständnis für die technischen Hilfsmittel der Feuerwehr zu entwickeln. Die theoretische Vermittlung dieser Kenntnisse bildet weiterhin eine wichtige Grundlage für spätere praktische Übungen.

Platz 3 beim Feuerwehrfest der Samtgemeinde Zeven

Bei bestem Wetter und Temperaturen nahe 30 Grad traten am 24.08.2024 insgesamt 15 Feuerwehren beim alljährlichen Feuerwehrfest der Samtgemeinde Zeven in Wistedt gegeneinander an. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde eine Erleichterung bei der Schutzkleidung gewährt, sodass die Teilnehmer ihre Feuerwehrjacken nicht tragen mussten, was bei den hitzigen Bedingungen für eine angenehme Erleichterung sorgte.

In spannenden Wettkämpfen erzielte die Feuerwehrwettkampfgruppe Rüspel-Volkersen-Nindorf mit einer Zielerreichung von 99,97 % den ersten Platz, dicht gefolgt von der Feuerwehr Sassenholz mit 99,51 % auf Platz zwei. Wir selbst konnten uns mit einer Zielerreichung von 99,29 % den dritten Platz sichern, worauf wir besonders stolz sind.

Die Platzierungen im Einzelnen:

  1. Rüspel-Volkersen-Nindorf – Zielerreichung 99,97 %
  2. Sassenholz – Zielerreichung 99,51%
  3. Gyhum – Zielerreichung 99,29 %
  4. Wehldorf – Zielerreichung 99,21 %
  5. Nartum – Zielerreichung 99,02 %
  6. Frankenbostel – Zielerreichung 98,90 %
  7. Hesedorf – Zielerreichung 98,79 %
  8. Zeven – Zielerreichung 98,18 %
  9. Elsdorf – Zielerreichung 97,79 %
  10. Wistedt – Zielerreichung 96,12 %
  11. Weertzen – Zielerreichung 59,40 %
  12. Steddorf – Zielerreichung 59,34 %
  13. Brauel – Zielerreichung 59,04 %
  14. Boitzen – Zielerreichung 55,38 %
  15. Wense – Zielerreichung 54,48 %

Ein herzlicher Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Wistedt für die Organisation und Ausrichtung des Festes. Ebenso bedanken wir uns bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wehldorf, die uns beim Wettkampf personell unterstützt haben.

75 Jahre Wettkampfgemeinschaft: Feuerwehrfest in Bockel

Am Samstag, den 17.08.2024, fand in Bockel anlässlich des 75-jährigen Bestehens unserer Wettkampfgemeinschaft unser Feuerwehrfest statt. In spannenden Wettkämpfen traten mehrere Feuerwehren gegeneinander an. Dabei waren die folgenden Teams aus unserer Wettkampfgemeinschaft am Start und belegten am Ende folgende Platzierungen:

  1. Rüspel-Volkersen-Nindorf – Zielerreichung: 99,74%
  2. Frankenbostel – Zielerreichung: 99,60%
  3. Gyhum – Zielerreichung: 99,57%
  4. Hesedorf – Zielerreichung: 98,78%
  5. Nartum – Zielerreichung: 98,51%
  6. Wehldorf 1 – Zielerreichung: 97,89%
  7. Elsdorf – Zielerreichung: 97,57%
  8. Hatzte – Zielerreichung: 59,46%

Neben den internen Wettbewerben traten auch Gastwehren außerhalb der Wertung der Wettkampfgemeinschaft gegeneinander mit folgendem Endergebnis an:

  1. Westertimke – Zielerreichung: 99,73%
  2. Zeven – Zielerreichung: 98,59%
  3. Wehldorf 2 – Zielerreichung: 58,65%

Das Fest wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Gäste bereichert, darunter der Bürgermeister der Gemeinde Gyhum, Herr Lars Rosebrock, der Ortsbeauftragte aus Bockel, Herr Alexander von Hammerstein, sowie die Ortsbeauftragte aus Gyhum, Frau Irmela von Lenthe. Außerdem durften wir den Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Zeven, Torben Wilshusen, und den Abschnittsleiter Henning Herzig begrüßen.

Viele Besucher waren gekommen, um sich die spannenden Wettkämpfe anzusehen und den Tag gemeinsam zu genießen. Am Abend klang das Feuerwehrfest mit einer stimmungsvollen Blaulichtparty aus, die für einen gelungenen Abschluss dieses besonderen Tages sorgte.

Ein herzlicher Dank geht an Alexander von Hammerstein, auf dessen Gelände unser Feuerwehrfest stattfinden konnte. Ebenso möchten wir uns bei den zahlreichen Unterstützern bedanken, die mit ihren Spenden das Fest mit ermöglicht haben. Ein besonderes Dankeschön auch an alle Helfer, die bei der Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Festes tatkräftig mitgeholfen haben.

Einladung zum Feuerwehrfest

Am Samstag, den 17.08.2024, feiern wir das Feuerwehrfest zum 75-jährigen Bestehen unserer Wettkampfgemeinschaft. Dazu laden wir herzlich ein.

Es finden die Wettkämpfe nach den Bestimmungen für Leistungswettbewerbe der Feuerwehren in Niedersachsen statt. Antreten werden dabei die Feuerwehren aus den Gemeinden Elsdorf und
Gyhum sowie weitere Feuerwehren aus den umliegenden Dörfern.

Es ist ein Fest für die ganze Familie. Neben den spannenden Wettkämpfen ist auch an die Kinder gedacht. Für unsere kleinen Gäste haben wir u.a. eine Hüpfburg organisiert, auf der sie sich richtig austoben können. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Feuerwehrfest findet in Bockel, rund um die Scheunen des Rittergutes „von Hammerstein“ in der Alten Dorfstaße, statt. Für die Anfahrt soll die Kreisstraße nach Nartum genutzt werden.

Programmablauf:
  • 15:00 Uhr Empfang der Wehren
  • 15:30 Uhr Beginn der Wettkämpfe
  • 20:00 Uhr Blaulichtparty mit Siegerehrung

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und Besucher!

Hans-Ulrich Holsten
Ortsbrandmeister

99,28% im Leistungsvergleich

Die Freiwillige Feuerwehr Westertimke veranstaltete anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens am Samstag, den 29.06.2024 das Samtgemeinde Feuerwehrfest der Samtgemeinde Tarmstedt. Auch wir waren eingeladen, um dort als Gastfeuerwehr am Leistungsvergleich des Landes Niedersachsen teilzunehmen.

Die von uns abgestellte Delegation erreichte dabei ein ausgezeichnetes Ergebnis mit einem Zielerreichungsgrad von 99,28% und landete dabei am Ende auf Platz 2 unter den Gastwehren.

Personensuche in Elm

Seit dem Abend des 22. April 2024 waren unzählige Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr, Bundeswehr, THW, DLRG, Polizei und weiteren Hilfsorganisationen in Elm im Einsatz. Insgesamt wurde eine Fläche von 5300 Hektar, was etwa 7500 Fußballfeldern entspricht, zu Land, zu Wasser und aus der Luft abgesucht. Täglich waren etwa 800 Personen um Suchgebiet im Einsatz. Bei der größten Suchaktion der Suche waren über 1200 Personen im Einsatz.

Viele Feuerwehren und Einsatzkräfte waren über die Landkreisgrenzen von Stade und Rotenburg (Wümme) hinaus im Einsatz. Über eine Woche wurden täglich Suchmaßnahmen durchgeführt. Es waren Spezialgruppen der Feuerwehren zur Unterstützung im Einsatz. Des Weiteren wurde die Kommunale Einsatzleitung (KEL) durch Kräfte unterschiedlicher Gemeinden 24 Stunden am Tag besetzt. In der KEL wurden die Maßnahmen und Einsatzkräfte gemeinsam mit allen Organisationen entwickelt und koordiniert. Dabei entstanden einige Kreative Maßnahmen, die bei der Suche umgesetzt wurden. Die Kameraden im Einsatz wurden in regelmäßigen Zeitabständen durch das DRK versorgt. Nachdem die Einzelnen Ortsfeuerwehren mehrere Stunden am Stück im Einsatz waren, wurden diese durch neu hinzualarmierte Kräfte ausgetauscht, um Erholungsphasen zu ermöglichen. Die Feuerwehren waren über mehrere Tage mit 2096 Einsatzkräften vor Ort. Vor Ort wurden durch die Feuerwehr Boote, Drohnen, Hovercrafts sowie ein Fahrzeug mit Lautsprecheranlage eingesetzt. Der Gesamte Sucheinsatz erstreckte sich über Insgesamt 8 Tage.

Mit Wirkung des 29. April 2024 hat Polizeidirektor Jörg Wesemann die Ermittlungsgruppe „EG Arian“ einrichten lassen. Von hier aus wird die Arbeit in dem Vermisstenfall ab sofort koordiniert und weitergeführt. Ziel der weitergeführten Maßnahmen ist und bleibt das Auffinden von Arian.

Quelle Text& Bilder: Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Bremervörde – Bastian Kynast
Quelle Zahlen: Polizeidirektion Lüneburg

Erfolgreiche Brandschutzübung bei der MHC Mobility GmbH

Am 19.04.2024 fand eine Brandschutzübung bei der MHC Mobility GmbH statt, bei der wir von der Freiwilligen Feuerwehr Gyhum und der Freiwilligen Feuerwehr Zeven unterstützt haben. Der Fokus dieser Übung lag darauf, die Effektivität der dortigen Prozesse im Brandfall zu vertiefen.

Für die MHC war es wichtig zu sehen, dass ihre internen Abläufe im Ernstfall funktionieren. Dies ist essentiell, um im Notfall schnell und effizient handeln zu können. Wir als Feuerwehr konnten die Übung wiederum nutzen, um die örtlichen Gegebenheiten bei der MHC Mobility GmbH genauer zu verstehen und speziell mögliche Positionierungen der Drehleiter im Einsatzfall zu evaluieren.

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Feuerwehr bei solchen Übungen ist äußerst wertvoll. Durch die praktische Durchführung können mögliche Schwachstellen aufgedeckt und verbessert werden, was im Ernstfall Leben retten kann. Ebenso ermöglicht es den Einsatzkräften, sich mit den spezifischen Bedingungen vor Ort vertraut zu machen und ihre Strategien entsprechend anzupassen.

Abschließend wurde die gelungene Übung mit einer gemütlichen Zusammenkunft belohnt, bei der uns MHC mit Bratwurst und Kaltgetränken versorgte. Dies unterstreicht die Wertschätzung und das Verständnis für die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Feuerwehr im Bereich des Brandschutzes.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Zeven und dem Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Zeven, die uns sowohl personell als auch mit der Drehleiter tatkräftig unterstützt haben. Ebenso möchten wir uns bei der MHC Mobility GmbH bedanken für die Gastfreundschaft und die wertvolle Zusammenarbeit bei dieser Übung!

Funkalarm im Legoland

Heute stand beim Übungsdienst ein besonders kreatives Trainingsthema auf der Tagesordnung: die Funkkommunikation. Um dieses wichtige Thema auf spielerische Weise zu vertiefen, haben wir uns einer interessanten Methode bedient: dem Legobausteinspiel.

In zwei Gruppen aufgeteilt und räumlich voneinander getrennt, wurden wir jeweils mit den gleichen Legobausteinen ausgestattet. Unsere Aufgabe bestand darin, über Funk miteinander zu kommunizieren und am Ende dasselbe Bauwerk zu erschaffen. Klingt einfach, aber die Herausforderungen lagen tiefer.

Die Schwierigkeiten in der Kommunikation via Funk zeigten sich schnell. Die räumliche Trennung erschwerte die Verständigung erheblich. Wir mussten klare und präzise Anweisungen geben, ohne dass visuelle Hinweise möglich waren. Hier kam es auf eine gute Nutzung der Sprache an: klare Beschreibungen, genaue Angaben zu den Legobausteinen und ihrer Positionierung waren unerlässlich.

Ein weiteres Hindernis war das Verständnis der übermittelten Informationen. Oftmals kam es zu Missverständnissen, wenn die Nachricht nicht deutlich genug formuliert wurde oder einzelne Details verloren gingen. Auch diese Störungen im Funkverkehr stellten eine realistische Hürde dar, die es zu überwinden galt. Das Spiel verdeutlichte somit sehr anschaulich, wie wichtig eine klare und effektive Kommunikation in Einsatzsituationen ist.

Doch trotz der Schwierigkeiten konnten wir durch Teamarbeit und konzentrierte Kommunikation die Herausforderungen meistern. Mit jedem Durchgang verbesserten wir uns, lernten aus Fehlern und fanden effizientere Wege, miteinander klar und präzise zu kommunizieren.

Insgesamt war der Übungsdienst eine lehrreiche Erfahrung, die uns verdeutlichte, dass die Funkkommunikation eine grundlegende Fähigkeit im Feuerwehrdienst ist. Durch solche praxisnahen Übungen können wir unsere Fähigkeiten beim Funken stärken und zugleich den Umgang mit den Funkgeräten für den Ernstfall vertiefen.