Personenrettung – wenn jede Sekunde zählt

Am Donnerstagabend, den 30. Juli 2026, wurden wir zu einem anspruchsvollen Szenario gerufen: In einem bekannten Bereich in Gyhum wurden zwei Personen vermisst – darunter ein Kleinkind.

An der Einsatzstelle eingetroffen und nach einer entsprechenden Lageerkundung, konnte das Kleinkind glücklicherweise schnell aufgefunden werden. Wir kümmerten uns sofort um das Kind, beruhigten es und stellten sicher, dass es bis zur weiteren Versorgung nicht allein blieb. Gerade in solchen Situationen ist bei der Patientenbetreuung ein ruhiges und einfühlsames Auftreten besonders wichtig.

Unterdessen wurde die zweite Person bewusstlos in einem tieferen Graben aufgefunden. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit war schnell klar, dass eine Rettung ohne geeignete Hilfsmittel nicht möglich sein würde. Mithilfe von Leiterteilen wurde ein geeigneter und sicherer Zugang in den Graben geschaffen. Anschließend wurde die Person vorsichtig auf der Trage gesichert und Schritt für Schritt aus dem Graben herausgebracht.

Für die Rettung aus dem Graben waren neben dem technischen Vorgehen vor allem eine klare Aufgabenverteilung und eine gute Abstimmung innerhalb der Mannschaft erforderlich, um die Person möglichst sicher und schonend aus dem unwegsamen Gelände zu retten. Dabei kam es besonders darauf an, ruhig und konzentriert zu arbeiten sowie die Trage kontrolliert aus dem Graben zu führen. Nachdem die Person sicher aus dem Graben gerettet worden war, übergaben wir beide Personen zur weiteren Versorgung an den „Rettungsdienst“.

Was auf den ersten Blick wie ein realer Einsatz wirkte, war zum Glück unser gestriger Übungsdienst. Im Mittelpunkt stand die technische und möglichst schonende Rettung einer Person aus einem tieferen Graben. Dabei konnten wir verschiedene Vorgehensweisen ausprobieren und den Einsatz von Leiterteilen sowie der Trage praktisch erproben. In einer anschließenden Nachbesprechung werteten wir den Ablauf gemeinsam aus.

Dieser spannende und lehrreiche Dienst gab uns die Gelegenheit, die Rettung von Personen aus misslichen Lagen praktisch durchzuspielen. Dabei konnten wir bekannte Handgriffe weiter festigen, während Kameradinnen und Kameraden, die bisher noch keine Erfahrung mit einem solchen Szenario hatten, das Vorgehen kennenlernen. Gerade diese Verbindung aus Wiederholung und neuen Erfahrungen erweist sich immer wieder als wertvoll für vergleichbare reale Einsatzlagen.

Jugendfeuerwehr – Kreiswettbewerb 2026 in Gnarrenburg

Am 31. Mai 2026 hat unsere Jugendfeuerwehr Gyhum/Hesedorf am Kreiswettbewerb der Kreis-Kinder- und Jugendfeuerwehr Rotenburg (Wümme) teilgenommen. Der Wettbewerb fand in Gnarrenburg auf dem Gelände der Feuerwehr und der Schule statt und wurde als Bundeswettbewerb durchgeführt.

Insgesamt waren wir mit 10 Kindern dabei und konnten uns mit vielen anderen Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis messen.

Es mussten zwei Aufgaben absolviert werden: Zum einen ein Löschangriff „offenes Gewässer“ mit verschiedenen Hindernissen, bei dem es auf Teamarbeit und schnelles, sauberes Arbeiten ankam. Zum anderen ein Staffellauf, bei dem mehrere feuerwehrtechnische Aufgaben zu erledigen waren.

Alle aus unserer Jugendfeuerwehr haben ihr Bestes gegeben und gut zusammengearbeitet. Während der Siegerehrung kam es kurz zu einer Unterbrechung, da die Feuerwehr Gnarrenburg zu einem Einsatz alarmiert wurde.

Insgesamt war es für unsere Jugendfeuerwehr ein spannender und lehrreicher Tag mit vielen neuen Erfahrungen.

Übungsdienst Tierrettung: Spannende Einblicke im Landpark Lauenbrück

Die Feuerwehr wird längst nicht nur zu Bränden oder Verkehrsunfällen gerufen – auch wenn Tiere in Not geraten, sind wir gefragt. Gerade im ländlichen Raum gehören Einsätze mit Nutztieren wie Kühen, Pferden, Ziegen, Schafen oder Schweinen zum Einsatzspektrum dazu. Um für solche Situationen bestmöglich vorbereitet zu sein, stand unser jüngster Übungsdienst ganz im Zeichen der Tierrettung.

Statt eines klassischen Dienstabends führte uns dieser in den Landpark Lauenbrück, wo einer unserer Kameraden tätig ist. Vor Ort erhielten wir praxisnahe Einblicke in den Umgang mit verschiedenen Tierarten und konnten direkt erleben, worauf es im Ernstfall ankommt.

Ein besonderer Fokus lag auf den Eigenschaften und dem Verhalten der Tiere. Uns wurde anschaulich vermittelt, wie unterschiedlich Tiere auf Stress- oder Notsituationen reagieren können und welche Gefahren dabei für Einsatzkräfte entstehen. Größe, Kraft, Fluchtinstinkt und unvorhersehbare Bewegungen machen deutlich, wie wichtig ein ruhiges, durchdachtes Vorgehen ist.

Darüber hinaus wurden verschiedene Rettungstechniken vorgestellt und erläutert. Dazu zählten unter anderem Maßnahmen zum Sichern, Anheben oder Befreien von Tieren sowie der richtige Einsatz von Hilfsmitteln. Auch die Zusammenarbeit mit Tierhaltern und Tierärzten wurde thematisiert, da diese im Einsatzfall eine wichtige Rolle spielt.

Der Übungsdienst war für alle Beteiligten eine sehr lehrreiche Erfahrung und hat uns wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze vermittelt. Ein großer Dank gilt unserem Kameraden sowie dem Team des Landparks Lauenbrück für die interessanten und praxisnahen Einblicke.

Gelungene Veranstaltungen rund um das Osterwochenende 2026

Am vergangenen Osterwochenende war in unserer Wehr wieder einiges los. Am Sonntag, den 5. April 2026, haben wir erneut das traditionelle Osterfeuer ausgerichtet. Trotz zwischenzeitlich nicht ganz optimaler Wetterbedingungen durften wir uns über zahlreiche Gäste freuen. Die gute Stimmung und Beteiligung haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Gemeinschaftsleben sind.

Bereits am Vortag, dem 4. April, führten wir die Aktion „Saubere Feldmark“ durch. Gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern wurde die Umgebung von Müll befreit. Besonders erfreulich war dabei, dass deutlich weniger Abfälle eingesammelt werden mussten als in den Jahren zuvor. Dieser positive Trend stimmt zuversichtlich und es ist zu hoffen, dass sich diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzt.

Am Abend des 4. April unterstützten wir außerdem das Osterfeuer im Ortsteil Wehldorf und sorgten dort für die entsprechende Absicherung.

Am heutigen Tag, dem 6. April, haben wir zudem alle Bereiche rund um den Osterfeuerplatz wieder vollständig aufgeräumt und nachbereitet.

Ein rundum gelungenes Wochenende, das wieder mit viel Einsatz und Engagement verbunden war. Vielen Dank an alle, die dies unterstützt haben.

Eisrettung

Beim Übungsdienst am 29. Januar 2026 befassten wir uns mit dem Thema Eisrettung. Als Übungsort diente uns ein nahegelegenes, zugefrorenes Gewässer.

Da die Übung in den Abendstunden stattfand, musste zunächst eine ausreichende Ausleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut werden. Anschließend wurde eine Übungspuppe auf das Eis gebracht, die gerettet werden musste. Dabei gingen wir die Abläufe einer Eisrettung Schritt für Schritt durch.

Die Rettung erfolgte in unserem Szenario mit zwei Leiterteilen der vierteiligen Steckleiter. Die Leiterteile wurden mit Arbeitsleinen gesichert, die vorgehende Einsatzkraft war mittels Rettungsknoten gesichert. Auch das korrekte Anwenden der benötigten Knoten war somit Bestandteil der Übung.

Das Vorgehen auf dem Eis erfolgte flach und lastverteilend. Die Leiterteile wurden abwechselnd und versetzt flach vorgenommen. Dabei nahm die vorgehende Einsatzkraft jeweils ein Leiterteil nach vorne, legte sich flach darauf und arbeitete sich so langsam bis zur Übungspuppe vor.

Nach dem Erreichen der Übungspuppe wurde diese auf ein freies Leiterteil herangezogen und darauf gelegt. Das stellte sich als durchaus herausfordernd heraus und erforderte sowohl Kraft als auch die richtige Technik. Die Einsatzkräfte am Ufer zogen anschließend die zu rettende Person und den Retter nacheinander über die auf dem Eis liegenden Leiterteile zurück an Land.

Durch diese Übung konnten wir die Abläufe bei einer Eisrettung festigen. Besonders die Eigensicherung spielte dabei eine wichtige Rolle.

Abschlussübungsdienst 2025

Am 18. Dezember 2025 haben wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Wehldorf unseren letzten Übungsdienst in diesem Jahr durchgeführt. Zum Jahresabschluss stand noch einmal die technische Hilfeleistung im Fokus.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall: Ein Pkw war in ein landwirtschaftliches Fahrzeug mit angehängtem Grubber gefahren. Im Pkw befanden sich drei Personen – eine war eingeklemmt, zwei weitere eingeschlossen. Unsere Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit, um die Rettungstechniken, den Umgang mit Rettungsgeräten und die Zusammenarbeit zu trainieren.

In diesem Jahr haben wir als Wehr eine Vielzahl an Übungsdiensten absolviert und dabei insgesamt 152 Stunden Übungszeit investiert – jede Stunde eine wertvolle Vorbereitung auf den Ernstfall.

Feuerwehrball 2025

Am 6. Dezember 2025 fand unser diesjähriger Feuerwehrball erneut im festlich geschmückten Niedersachsenhof statt. In gewohnt stimmungsvoller Atmosphäre verbrachten wir einen rundum gelungenen Abend, der ganz im Zeichen von Kameradschaft, Gemeinschaft und Dankbarkeit stand.
Im Rahmen der Feierlichkeiten durften zwei Kameraden ihre wohlverdienten Beförderungen entgegennehmen:

Jonas Meyer wurde vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert, und Thomas Brüning stieg vom Hauptfeuerwehrmann zum 1. Hauptfeuerwehrmann auf.

Darüber hinaus wurden mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue und ihr Engagement ausgezeichnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt Heiko Müller eine besondere Ehrung. Ebenso wurden Bernd Brinkmann und Rainer Heitmann für beeindruckende 40-jährige Verdienste in der Feuerwehr gewürdigt. Ein weiterer besonderer Moment war die Verabschiedung von Hartwig Riesner, der aus dem aktiven Dienst in die Altersabteilung übertrat.

Die Auszeichnungen unserer Kameraden wurden vom Ortskommando sowie vom anwesenden Gemeindebrandmeister Torben Wilshusen und Abschnittsleiter Henning Herzig vorgenommen.

Ein herzliches Dankeschön gilt abschließend dem Team des Niedersachsenhofs für das hervorragende Essen und die ausgezeichnete Bewirtung, die wesentlich zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

Hintere Reihe v.l.n.r.: Torben Wilshusen, Rainer Heitmann, Heiko Müller, Bernd Brinkmann
Vordere Reihe v.l.n.r.: Sascha Ortmann, Jonas Meyer, Hartwig Riesner, Thomas Brüning, Henning Herzig, Hans-Ulrich Holsten

Übungsszenario: Kleingebäudebrand mit Menschenrettung

Am 20.11.2025 haben wir gemeinsam mit der Feuerwehr Wehldorf einen umfangreicheren und realitätsnahen Übungsdienst absolviert. Das Übungsszenario verlangte ein breites Spektrum an Fertigkeiten ab.

Gemeldet war ein Kleingebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr. Das Übungsobjekt wurde mithilfe einer Nebelmaschine stark verraucht, im Inneren befanden sich Übungspuppen zur realistischen Menschenrettung. Zusätzlich sorgten äußere Bedingungen für einen zusätzlichen Stressfaktor: Ein durchgehend piepender Rauchmelder, Dunkelheit sowie Temperaturen um 0 °C erschwerten die Übung und verlangten allen Beteiligten einiges ab.

Parallel zur Menschenrettung wurden zahlreiche einsatzrelevante Abläufe geübt und miteinander kombiniert: Aufbau einer effektiven Beleuchtung, Arbeiten unter Atemschutz inklusive sauberer Atemschutzüberwachung, Wasserentnahme aus offenem Gewässer, kontrollierte Entrauchung mittels Überdruckbelüftung, strukturierte Funkkommunikation sowie eine koordinierte Einsatzführung.

Den Abschluss bildete eine ausführliche Nachbesprechung, in der alle Schritte reflektiert, Erfahrungen ausgetauscht und Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen wurden.

Praxisnahe TH-Übung der Jugendfeuerwehren Gyhum/Hesedorf und Elsdorf

Am gestrigen Montag, den 27.10.2025, führte die Jugendfeuerwehr Gyhum/Hesedorf einen spannenden und praxisnahen Übungsdienst im Bereich der Technischen Hilfeleistung (TH) durch. Zu diesem besonderen Dienst war auch die Jugendfeuerwehr Elsdorf als teilnehmende Gruppe mit dabei.

Im Mittelpunkt stand insbesondere die praktische Sensibilisierung für Einsatzszenarien, wie sie bei Verkehrsunfällen auftreten können. Die Jugendlichen erhielten dabei einen ersten Einblick in die praktischen Abläufe und Herausforderungen solcher Einsätze. Dabei wurden u.a. die folgenden Fragen klarer:

Wie wird eine Unfallstelle richtig abgesichert?
Wie sorgt man für ausreichend Licht an der Einsatzstelle?
Welche Einsatzmittel werden für die technische Hilfeleistung benötigt?
Wie und warum wird ein Fahrzeug stabilisiert und unterbaut?

Unter Anleitung und praktischer Demonstration der Betreuer der Jugendfeuerwehr Gyhum/Hesedorf konnten die Jugendlichen beobachten, wie beispielsweise Fahrzeugscheiben entfernt oder Türen mit hydraulischem Gerät geöffnet werden. Dabei wurde schnell deutlich, welche Geräusche, Kräfte und Gefahren bei solchen Arbeiten entstehen – eine wertvolle Erfahrung, um die Jugendlichen frühzeitig für die Realität technischer Hilfeleistungen zu sensibilisieren.

Die gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr Elsdorf war für alle Beteiligten eine spannende Erfahrung und brachte viele neue Eindrücke mit sich.

Ein Dank geht an alle, die den Übungsdienst vorbereitet und unterstützt haben.

Einladung – Laternenfest 2025

Am Freitag, den 24.10.2025, feiern wir unser diesjähriges Laternenfest! ✨ Die Freiwillige Feuerwehr Gyhum lädt alle Einwohner:innen aus Gyhum, Sick, Bockel und Wehldorf herzlich ein. ❤️

🕖 Start: 19:00 Uhr beim Landhaus Gyhum

Von dort ziehen wir mit dem Spielmannzug Hesedorf durch die Straßen:
Am Kiebitzberg, Bahnhofstraße, Am Eckwege, Bergstraße, Königsallee und Eichenstraße 🚶‍♂️🎶 – über schön geschmückte Straßen, die für leuchtende Augen sorgen werden. 🌟

🔥 Abschluss: gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Getränke, Bratwurst & Pommes 🍺🌭🍟

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer:innen! 🙌