Beim Übungsdienst am 29. Januar 2026 befassten wir uns mit dem Thema Eisrettung. Als Übungsort diente uns ein nahegelegenes, zugefrorenes Gewässer.
Da die Übung in den Abendstunden stattfand, musste zunächst eine ausreichende Ausleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut werden. Anschließend wurde eine Übungspuppe auf das Eis gebracht, die gerettet werden musste. Dabei gingen wir die Abläufe einer Eisrettung Schritt für Schritt durch.
Die Rettung erfolgte in unserem Szenario mit zwei Leiterteilen der vierteiligen Steckleiter. Die Leiterteile wurden mit Arbeitsleinen gesichert, die vorgehende Einsatzkraft war mittels Rettungsknoten gesichert. Auch das korrekte Anwenden der benötigten Knoten war somit Bestandteil der Übung.
Das Vorgehen auf dem Eis erfolgte flach und lastverteilend. Die Leiterteile wurden abwechselnd und versetzt flach vorgenommen. Dabei nahm die vorgehende Einsatzkraft jeweils ein Leiterteil nach vorne, legte sich flach darauf und arbeitete sich so langsam bis zur Übungspuppe vor.
Nach dem Erreichen der Übungspuppe wurde diese auf ein freies Leiterteil herangezogen und darauf gelegt. Das stellte sich als durchaus herausfordernd heraus und erforderte sowohl Kraft als auch die richtige Technik. Die Einsatzkräfte am Ufer zogen anschließend die zu rettende Person und den Retter nacheinander über die auf dem Eis liegenden Leiterteile zurück an Land.
Durch diese Übung konnten wir die Abläufe bei einer Eisrettung festigen. Besonders die Eigensicherung spielte dabei eine wichtige Rolle.



